| Der Landeswettbewerb Stadt macht Platz
Das Thema ist nicht neu: Öffentliche Räume, seien es Plätze oder Straßenräume, Fußgängerzonen oder Parks, sind seit jeher ein zentrales Thema der Stadtentwicklung. Öffentliche Räume waren und sind unentbehrlich als Orte der Annäherung und des Austausches, als soziale und kulturelle Aktionsräume, als Orte des Handels und des Verkehrs, aber auch als Aushängeschild und „Gesicht“ einer Stadt.
Das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen will mit dem Modellvorhaben „Stadt macht Platz – NRW macht Plätze” Anstöße für einen innovativen Umgang sowie eine qualitätsorientierte Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums geben. Am Beispiel ausgewählter Projekte sollen eine neue Stadt- und Platzkultur umgesetzt, zeitgemäße Nutzungsformen beispielhaft realisiert und neue Wege der Planung erprobt werden.
Die mit der Auslobung angestrebten Impulse sollen auf drei Ebenen wirksam werden :
• Innovationen im Planungsprozess: Der Wettbewerb soll Kommunen die Möglichkeit bieten, neue Wege der Planung und Beteiligung zu erproben, um eine vor Ort entwickelte Gestaltung und Aufwertung öffentlicher Räume zu erreichen. Dabei kommt der Interdisziplinarität der Planung eine wichtige Rolle zu.
• Beispielhafte Lösungen: Die prämierten Projekte sollen als Vorbild für eine kreative Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums wirken und kraft ihres guten Beispiels für mehr Stadtbaukultur werbe
• Diskussionsforum Stadtkultur: Der Wettbewerb soll den Fragen, wie die Stadtgesellschaft den öffentlichen Raum zukünftig nutzt und wie er an die neuen Bedürfnisse gestalterisch angepasst werden kann, ein Forum bieten.
Gesucht werden Lösungen, die sich sowohl durch hochwertige Gestaltung, hohen Gebrauchswert und intelligente Nutzung als auch durch gut durchdachte, zeitgemäße Verfahren für die Neu- oder Umplanung von Plätzen auszeichnen.
Die Landesregierung hat vor, im Rahmen der Wettbewerbsserie „Stadt macht Platz – NRW macht Plätze“ bis zu 50 Plätze in nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden auszuzeichnen und deren Realisierung zu begleiten.
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