| Das Wettbewerbsverfahren Stadt macht Platz 2004
Da sich in den ersten beiden Wettbewerbsdurchgängen gezeigt hatte, dass der Zeitrahmen für die Durchführung von eigenen Wettbewerben schnell ausgeshcöpft wurde entschloss sich das Land, die dritte Runde von "Stadt macht Platz" in einem veränderten Verfahren durchzuführen. Um die Beabeitung für die teilnehmenden Kommunen zu optimieren und die Qualitätsansprüche weiter zu steigern wurde die dritte Runde in zwei Phasen durchgeführt.
In der ersten Phase bewarben sich Städte und gemeinden mit Verfahrenskonzeptionen, die zu durchzuführen beabsichtigten. Aus diesen Konzeptionen wählte eine interdisziplinär besetzte Jury vielversprechende Prozesse aus und empfahl sie für die Durchführung in der zweiten Phase.
Von Januar bis Oktober 2005 hatten die ausgewählten Kommunen
der 2. Phase die Gelegenheit, die vorgeschlagenen Prozesse ggf. zu modifizieren und durchzuführen
und.
Um einen Austausch der Wettbewerbsteilnehmer untereinander zu ermöglichen,
führte das Ministerium Anfang Juni eine Tagesexkursion durch, bei der vorbildliche Platzgestaltungen besichtigt wurden, darunter Preisträger der ersten beiden Durchgänge des Plätzewettbewerbes .
Nach der Einreichung der fertigen Arbeiten befand Ende November
eine internationale Jury über die Ergebnisse.
Fazit der Jury: „Die Arbeiten belegen sehr anschaulich, dass der Landeswettbewerb „Stadt macht Platz – NRW macht Plätze“ ein besonderes Verfahren für die Gestaltung öffentlicher Räume mit Modellcharakter in Deutschland und Europa ist. Hier wurden sehr erfolgreich neue Themen aufgegriffen und die Erarbeitung gestalterischer Lösungen mit großem bürgerschaftlichem Engagement verknüpft. Die prämierten Entwürfe sind sehr gute Beispiele dafür, wie maßgeschneiderte, vor Ort verankerte Lösungen für typische Probleme von öffentlichen Räumen entwickelt werden können.“

Ergebnisse des
Landeswettbewerbs
"Stadt macht Platz - NRW macht Plätze 2004/2005"
Im Herbst 2005 wurden 17 Arbeiten zur Jurierung eingereicht, davon war eine ein qualifizierter Rückzug vom Verfahren. Aufgrund der hohen Qualität der Entwürfe und Prozesse wurden die restlichen 16 Teilnehmer von der Jury einstimmig in zwei Preisgruppen prämiert:
In der 1. Preisgruppe wurden 6 Arbeiten als besonders gelungene und schnell umsetzbare Lösungen ausgezeichnet.
Die 10 weiteren Entwürfe der 2.
Preisgruppe bedurften in Teilen noch einer weiteren Überarbeitung.
Die Jury bot dabei an, diesen Städten dabei beratend zur Seite
zu stehen.
Das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
hat dieses Angebot der Jury aufgegriffen und die Preisträger
der zweiten Gruppe am 09.03.2006 im stadt.bau.raum in Gelsenkirchen
zu einem Beratungstermin eingeladen.
Die prämierten Entwürfe zeigen beispielhafte Lösungen
für zentrale Fragestellungen auf: Von der Revitalisierung von
Brachen über die Aufwertung innerstädtischer Räume
bis hin zu sozialen und strukturellen Impulsen für die Erneuerung
„benachteiligter“ Quartiere. Sie sind sehr gute Beispiele
dafür, wie maßgeschneiderte, vor Ort verankerte Lösungen
für typische „Platzprobleme“ entwickelt werden
können.
1.
Preisgruppe :
2.
Preisgruppe :
Die Zweistufigkeit des Verfahrens hat in allen
Städten und Gemeinden, die an der zweiten Stufe teilnahmen,
beachtliche Qualifizierungsprozesse ausgelöst, die zu Ergebnissen
geführt haben, die grundsätzlich die Perspektive öffentlicher
Förderung eröffnen. Diese Art und Weise der Planung und
Realisierung öffentlicher Räume als ein ebenso öffentlich
wie fachlich verantworteter Prozess ist ein innovativer Beitrag
zu einer sozial und wirtschaftlich abgestützten Stadtbaukultur.
Verfahrensablauf: (klicken zum Anzeigen der pdf Grafik)

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