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Stadt Gelsenkirchen
Einwohnerzahl: 267.000
Projekt: Entree Schalker Verein
Jahr der Teilnahme: 2002
Kurzdarstellung der Arbeit
Bis zur Stilllegung der Hochöfen 1982 war der „Schalker Verein“ das zentrale Element der städtebaulichen Entwicklung des Ortsteils Bulmke-Hüllen. Danach fielen große Teile des Areals brach. Für die Reaktivierung ist die Lagegunst ein wesentliches Potenzial. Die Fläche liegt rd. 800 Meter vom Hauptbahnhof und der Gelsenkirchener Innenstadt entfernt; die Gleisanbindung ist sehr günstig; der zu erhaltende Erzbunker auf der Fläche ist ein prägendes Bauwerk; Grünstrukturen können genutzt werden.
Die Reaktivierung des „Schalker Vereins“ ist das Leitprojekt des Gelsenkirchener „Stadtteilprogramms Südost“. Die Entwicklung einer Platzfolge mit angrenzenden Mischnutzungen vom Gebieteingang an der Wilenbruchstraße bis südlich des ehemaligen Erz-/Koks-Hochbunkers bildet das gestalterische Rückgrad des Projektes „Schalker Verein“.
Die Platzfolge, im Maßstab der ehemaligen Industrie, bietet neuen Raum für unterschiedliche Aktivitäten und Aneignungstendenzen. Sie ist Aufmacher und erstes Signal für neue Investitionen. Dabei spielt das als Bestandteil der Platzfolge integrierte Baudenkmal ehm. Schalthaus eine dominante Rolle am Gebietseingang. Die spektakuläre Skulptur des Erzbunkers – ebenfalls ein Denkmal – mit einem der größten Solarkraftwerke der „Solarstadt Gelsenkirchen“ wird freigestellt und so von der Bahn aus sichtbar.
Stand der Umsetzung
Die Baumaßnahmen des ersten Abschnittes und der Bau des Solarkrftwerkes, sind seit Ende 2007 begonnen. Bis 2011 folgen weitere Abschnitte. Für das vom Bastions- und Festplatz eingefasste Schalthaus suchen LEG und Stadt Gelsenkirchen derzeit neue Nutzer. Denkbar sind auf 1.100qm bis ca. 1.800qm Nutzfläche Büro- und Dienstleistungen, kulturwirtschaftlichen Nutzungen und Gastronomie, vor allem Außengastronomie auf den neuen Platzflächen.
Das geplante Projekt.
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